AppSense Produkt Agents via SCCM verteilen
Immer öfters wird AppSense nicht alleine über das AppSense Management Center (AMC) an die Endgeräte ausgerollt, sondern vielmehr mit Microsoft System Center Configuration Manager (SCCM). Viele Kunden unterscheiden jedoch zwischen den Ausrollen von AppSense Produkt Agents und der AppSense Configuration. Da die Configration als MSI Paket zur Verfügung gestellt werden kann, könnte diese auch über SCCM verteilt werden. Jedoch hat sich in der Praxis gezeigt, das das Ausrollen der Configuration über SCCM als langwierig darstellt. Stattdessen wird das AMC für die Configuration verwendet.
Im nachfolgendem Artikel beschreiben wir die Vorgehensweise, wie ein AppSense Produkt Agent (z.B. Environment Manager Agent) über SCCM ausgerollt werden kann.
EM Browser Interface
Bereits seit dem 15. November wurde der Environment Manager 8.2 unter www.MyAppSense.com zum Herunterladen bereitgestellt. Mit der neuen Version wurde eine eigene Web-Oberfläche für Support-Tätigkeiten veröffentlicht. Über die neue Oberfläche können folgenden Aktionen rollenbasiert durchgeführt werden:
- Löschen von Anwendungseinstellungen
- Zurücksichern von Anwendungseinstellungen
- Löschen des Zertifikatsspeicher
- Zurücksichern des Zertifikatsspeicher
- Löschen der Desktop Einstellungen
- Zurücksichern der Desktop Einstellungen
- Archive erstellen von einzelnen Benutzereinstellungen
Systems Center Management Packs veröffentlicht
Letzte Woche wurde das AppSense Management Pack for Microsoft® Systems Center Operations Manager 2007 R2 veröffentlicht.
Es steht ab sofort kostenfrei unter www.myappsense.com > Software > Management Pack for MS Systems Center zur Verfügung.
Auch ein Video was die Einbindung beschreibt kann dort heruntergeladen werden.
Personalization Server unterstützt SQL Mirroring
Mit dem AppSense Environment Manager 8.2 ist die native Unterstützung des SQL Mirrorings für SQL Server implementiert worden.
Mit dieser Technologie lassen sich HA SQL Umgebungen für die Personalization Server komplett anderes designen. Bislang konnte eine HA Lösung für die benötigten SQL Server entweder über die Microsoft Cluster Technologie oder eine entsprechende Virtualisierungslösung (für kleine Umgebungen) erreicht werden. Gerade in größeren Umgebungen (5000+ User) erreichen jedoch die Datenbanken eine Gesamtgröße von über mehreren hundert Gigabytes. Diese Datenmengen in einer angemessenen Zeit zu sichern und wiederherstellen zu können, ist meist eine große Herausforderung. Die SQL Mirroring Methode liefert hier einen alternativen Ansatz:
Beim SQL Mirroring werden zwei SQL Server mit zwei Datenbanken betrieben. Die SQL Server und Datenbanken können auch räumlich getrennt aufgestellt werden. Zusätzlich wird ein dritter SQL Server benötigt (welcher auch ein SQL Express sein kann), der als Witness Instanz die Mirroring SQL Server überwacht. Technologisch ist ein Mirroring SQL Server als „Principal“ definiert. Dieser Server übernimmt die gesamte Kommunikation mit dem Personalization Server. Der zweite Mirroring SQL Server ist als „Mirror“ definiert. Diese beiden Rollen können on-the-fly zwischen den Mirroring SQL Servern getauscht werden. Im Fehlerfall des Principal SQL Servers schaltet der Witness SQL Server den Mirror SQL Server automatisch auf Principal um. Wird der ehemalige Prinzipal SQL Server wieder online gestellt, wird dieser automatisch durch den Witness SQL Server zum Mirror deklariert. Hiernach erfolgt automatisch eine Synchronisation der Daten, sodass beide Server nach kurzer Zeit wieder den gleichen Datenstand haben.
Der Prinzipal SQL Server übergibt eine Schreibaktion immer zuerst an den Mirror SQL Server. Erst wenn dieser die Schreibaktion erfolgreich durchgeführt wird, werden die Daten in den Prinzipal SQL Server geschrieben. Hierbei geht zwar etwas Performance verloren, jedoch lesen die AppSense Personalization Server mehr als das eine Schreibaktion durchgeführt wird.
Vorteil dieser Lösung ist, dass zwei unabhängige Datenbanken verwendet werden. Dadurch können längere Wiederherstellungszeiten seitens der Backup Lösung zum größten Teil vermieden werden. Nur im selten Falle eines Logikfehlers innerhalb der Datenbank, müsste ein Backup verwendet werden. Außerdem lassen sich die beiden SQL Server unabhängig von einander aktualisieren und patchen.
Um die Performance der SQL Server nicht unnötig zu verlangsamen, sollten die Informationen aus folgenden Microsoft Artikel beachtet werden:
Microsoft Link: http://support.microsoft.com/kb/2001270/en-us
First impressions from the InnerCircle Event in Germany
Read to start:
The TestLab Server – 40 VMs with over 60MB of RAM:
And a lot of fun…
InnerCircle Vorbereitungen
Nächste Woche findet der AppSense InnerCircle in Deutschland statt. Der InnerCircle ist zu vergleichen mit den Microsoft MVP Programm. Ausgewählte System Engineers von unseren Partnern erhalten hier vorab Informationen und Tips & Tricks rund um die AppSense Software.
Dieses Mal stehen einige Lab Session auf dem Plan. Reichen 3 Server mit der folgenden Ausstattung?
Insgesamt werden 36 VMs für 12 Teilnehmer zur Verfügung gestellt!!!




